Noch nie zuvor wurden so viele Dauerkarten im Vorfeld verkauft, nämlich knapp 20 000 Stück. Ein Drittel davon ging an die Bewohner aus dem Landkreis. Für Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl (BfR) ein Indiz dafür, dass „die Einheimischen immer mehr zu diesem Fest stehen“. Auch das sei ein Resultat der vergangenen 20 Jahre.“
OTZ.de. Hier der ganze Artikel.
Auf die massentaugliche Partymusik von Rotfront folgen auf dem Schlossareal experimentelle Drehleierklänge aus Polen mit Macko Korba & Cinemanual. Der Kontrast könnte kaum größer sein, aber das macht das Tanz- und Folkfest (TFF) aus, das das Spektrum der Weltmusik abbilden will. «Die Szene hat sich sehr stark verbreitert», beobachtet Festivaldirektor Ulrich Doberenz. Dabei denkt er nicht nur an die Mittelalter- und Wave-Gothic-Szene, in der mit Weltmusik experimentiert werde. Auch die Grenze zu anderen Musikrichtungen wie dem Jazz seien fließend. Das führt dazu, dass der Begriff Weltmusik inzwischen inflationär auftaucht. «Wir gehen davon aus, dass Weltmusik immer etwas mit traditioneller Musik zu tun hat», erklärt Doberenz das Konzept hinter der TFF-Auswahl. «Die Gruppen auf dem Festival zeichnet allesamt ein gewisser Anteil ethnischer Musik aus.»“
Rotfront – das sind Temperament, Spielfreude und fröhliches Umherziehen im globalen Dorf. Das liegt im Falle von Rotfront musikalisch irgendwo zwischen Berlin, Budapest und Moskau. Es besitzt die Fähigkeit, Besucher aus aller Welt anzuziehen und zu begeistern. Rotfront praktiziert Völkerverständigung über das Tanzbein. Wilde Bläsermusik, archaisch gestrickt, zwischen Polka, HipHop und Klezmer, mit deutsch, russisch, englisch oder ungarisch gesungenen Texten. Eine Band, deren internationale Besetzung von Currywurst und Döner lebt, dort, so sie sich getroffen hat, in Berlin. Rotfront bringt, beispielhaft für viele Bands, ein Stück multikulturellen Alltag auf die Bühne. Sie sind sie dabei nicht nur überzeugende Vertreter ihrer eigenen Geschichte, sondern wirken auch als Katalysator für Strömungen vieler urbaner Immigrantensounds.“ (Jury-Begründung)“
(KWART beim Soundcheck am Sonntag auf der Burgterrasse)
Wir waren verantwortlich für die Bühne auf der Burgterrasse. Ein paar Eindrücke finden Sie hier.






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