TYNA aus Hamburg hat in diesem Jahr den Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung gewonnen. „Wir freuen uns, dass TYNA im zweiten Anlauf auf Platz eins gelandet ist. Zusammen mit ihrer neuen Band hat sie ihren Stil konsequent weiterentwickelt. Mit klaren Worten erzählt sie von sich und über die Welt. Gepaart mit einer ordentlichen Portion Punk und verpackt in äußerst eingängige Melodien, wird daraus ein ganz spezieller Sound, der uns sofort umgehauen hat“ – so die Jury.
GRELL aus Neumünster auf Platz zwei. „Jung, laut, wütend und rebellisch wie schon lange keine Deutschsprachige Rockband mehr. GRELL sind der upcoming Festivalact. Fünf junge Männer, die sich in Neumünster gefunden haben. Es muss Fügung gewesen sein. Sie tragen Grunge, Rap und Rock in unsere Zeit, zeigen in ihren Texten klare Kante. An GRELL kommt keiner mehr vorbei“, so die Jury in ihrer Laudatio.
EALA aus Frankfurt ist Dritte. „Eine charismatische Sängerin, die manchmal an die junge Courtney Love erinnert. Sie ist rotzig, frech, ironisch. Ihre Texte malen Bilder im Kopf und drehen Schleifen. Nachbeben aus einem anderen Leben, die EALA in wunderbare Lyrik verpackt. Ihre Performance überzeugt – schon bald nicht nur uns !“ sagt die Jury.
Der Sonderpreis „Beste Hermann Hesse Vertonung“ geht an ROCKYTRIO. Rundgang durch Calw, der Geburtsstadt des Schriftstellers. ROCKYTRIO in Hermanns Geburtshaus und mit vielen Fragen über seine Zeit im Schwarzwald. Junge und neugierige Preisträger. Ein Video von Michael Geisler, Moderation Arno Köster.
👉🏾 aus der Laudatio: Der Sonderpreis „Beste Hermann Hesse Vertonung“ der Sparkasse Pforzheim Calw geht in diesem Jahr an das inklusive Bandprojekt „Rockytrio“. „Die vier jungen MusikerInnen (13-15 Jahre alt) haben das Gedicht „Im Nebel“ von Hermann Hesse hervorragend vertont, empathisch und emotional umgesetzt und mit einem schönen Video visualisiert. Die Sängerin Berenike Breitenstein berührt mit ihrem unprätentiösen, klaren Vortrag die Seele. Luna Spiegel an der Posaune sowie der Gitarrist Paul Kowollik und Mika Rocky Mai am Keyboard – er hat das Stück auch komponiert und produziert – spielen wunderbar. Sie legen einen erstaunlich professionellen Auftritt hin und performen die beste Vertonung von Hesses berühmtem Gedicht, die man in den vergangenen Jahren gehört hat. Die Band wird auf der Bühne die Menschen erreichen und steht stellvertretend für eine sehr junge Leserschaft, die sich intensiv mit Hesse auseinandersetzt und damit zum Ausdruck bringt, dass seine Inhalte auch für künftige Generationen relevant sind. Das ist wirklich die Auszeichnung wert. Und auch wenn das Gedicht „Im Nebel“ sehr oft zitiert wird – es spricht ein Thema an, das heute (wieder) und oft sogar besonders junge Menschen betrifft: Die Einsamkeit. Fazit: gute Musik, gute Präsentation, guter Gesang, gute Ausstrahlung, ein aktuelles Thema – etwas ganz Besonderes! Die Jury – Regina Bucher, Herbert Schnierle-Lutz und Andreas Narr“
Danke an alle Bands und Partner, insbesondere an der Popakademie Baden-Württemberg. Mehr zum Panikpreis.
Foto: Rudi Wartha





Hinterlasse einen Kommentar